Regeln zum Sonnenverhalten

Regeln zum Sonnenverhalten

Kinder verbringen weitaus mehr Zeit im Freien als Erwachsene und haben eine deutlich empfindlichere Haut. Umso wichtiger ist, dass sie von Kleinauf den richtigen Umgang mit der Sonne lernen und sich die Sonnenschutzregeln ganz selbstverständlich zu eigen machen. Deshalb der Appell an alle Eltern und Erwachsene: Achten Sie nicht nur darauf, dass die Kinder gut geschützt sind, sondern gehen Sie mit gutem Beispiel voran und zeigen Sie dem Nachwuchs, wie man es richtig macht.

  • Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollten Sie Ihr Kind überhaupt nicht der direkten Sonne aussetzen.
  • Suchen Sie, wenn immer möglich, einen Schattenplatz. Sorgen Sie dafür, dass der Spielplatz der Kinder ausreichend beschattet ist. Am Strand können Sonnenschirme Schatten spenden.
  • Meiden Sie die intensive Sonne in der Mittagszeit und sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind sich während dieser Zeit im Schatten aufhält.
  • Ob Hut, Kappe oder Tuch – lassen Sie Ihr Kind nicht ohne Kopfbedeckung in die Sonne. Machen Sie den Sonnenschutz zu einem modischen Accessoire. Wichtig ist, dass Krempe oder Schirm groß genug sind, um Gesicht und Nacken ausreichend abzudecken.
  • Sind längere Aufenthalte in der Sonne vorhersehbar sollte die Haut der Kinder durch sonnendichte Kleidung geschützt werden.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel ein. Die meisten Produkte müssen 20 bis 30 Minuten vor dem Aufenthalt in der Sonne aufgetragen werden. Es gibt jedoch auch neuere Produkte mit Sofortschutz.
  • Die Sonnencreme sollte dem Hautzustand und Hauttyp angepasst sein.
  • Wählen Sie für die Haut Ihres Kindes eine feuchtigkeitsspendende Sonnencreme mit dem höchst möglichen Lichtschutzfaktor (mindestens LSF 30), die sowohl vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützt.
  • Achten Sie darauf, dass das Produkt den Anforderungen an Sonnenschutzmittel für die empfindliche Kinderhaut genügt.
  • Erneuern Sie den Sonnenschutz mehrmals am Tag. Allerdings verlängert das Nachcremen nicht die Schutzwirkung.
  • Wenn ein Aufenthalt am Strand, Badesee oder Schwimmbad geplant ist oder das Planschbecken im Garten aufgebaut wird, sollte wasserfeste Sonnencreme verwendet werden.
  • Kinder sollten beim Baden und Plantschen im Wasser ein T-Shirt oder idealerweise spezielle UV-Schutz-Badekleidung tragen.
  • Denken Sie daran: Intensiver UV-Schutz ist beim Aufenthalt in und um das Wasser herum und auch im Winter im Schnee besonders wichtig! Die reflektierten Sonnenstrahlen erhöhen den sogenannten UV-Index erheblich. Eine aktuelle Vorhersage für verschiedene Regionen gibt es unter www.uv-index.de.
  • Vergessen Sie nicht, dass auch die Augen Schutz brauchen. Die Pigmente, die dem Auge einen natürlichen Eigenschutz verleihen, sind ebenfalls noch nicht vollständig entwickelt, so dass die UV-Strahlen direkt auf die Netzhaut gelangen und schneller zu Entzündungen der Binde- und Hornhaut führen können. Davor schützen Kindersonnenbrillen mit UV-Filter.